Klaus RohwerStartseite privat... Hobbies:
Links... Benutzungsbedingungen Kontakt | QuintenzirkelEin wichtiges Hilfsmittel der Harmonielehre ist der sogenannte Quintenzirkel. Am Quintenzirkel kann man ablesen, wieviele Vorzeichen (b oder #) eine bestimmte Tonart hat, wie die Grundtöne der Dominant- und Subdominant-Akkorde heißen, wenn man die Tonart eines Stückes und damit den Grundton des Tonika-Akkordes kennt, und welches die Mollparallele zu einer gegebenen Dur-Tonart ist (und umgekehrt). Mitunter spricht man auch vom "Quinten- und Quartenzirkel", was aber das Selbe meint: rechts herum bewegt man sich in Quinten vorwärts, während man sich links herum in Quarten fortbewegt. Wenn man aber bedenkt, dass man zur Quarte auch kommt, indem man von der Oktave aus eine Quinte nach unten geht, so kommt man eigentlich mit dem Begriff "Quintenzirkel" aus. Solch einen Quintenzirkel zum Selberbasteln habe ich hier anzubieten. Um zu einem eigenen Quintenzirkel zu kommen, sind folgende Schritte nötig:
Den Quintenzirkel sollte man unbedingt auswendig lernen! Es ist sehr nützlich, ihn im Kopf parat zu haben. So kann man immer sofort die Dominante und die Subdominante zu einer gegebenen Tonika benennen (im Quintenzirkel benachbart), sowie die zu einer Dur-Tonart gehörige Moll-Parallele (kommt im Quintenzirkel "eine Viertelstunde" später). Ich habe meine diatonischen Mundharmonikas im Koffer nach dem Quintenzirkel sortiert: da liegen alle b-Tonarten, die man im Jazz häufiger braucht, nebeneinander. Von Bluesharps in #-Tonarten habe ich gar nicht die volle Ausstattung, denn Tonarten mit mehreren Kreuzen braucht man in Jazz und Blues so gut wie nie.
Musiklehrer Stefan Labenz aus Berlin hat mich auf die folgende Idee gebracht: für den Schulunterricht könnte man ja eine "Blanko-Version" des Quintenzirkels machen, den die Schüler selber ausfüllen sollen. Das macht den Schülern Spaß, läßt Raum für Kreativität und prägt sich gleichzeitig besser ein. Gesagt -- getan: hier ist der "Pädagogische" Quintenzirkel für Lehrer! Die Datei besteht aus fünf Seiten, von denen nur die erste den vollständigen Quintenzirkel enthält. Die weiteren vier Seiten zeigen zunehmend reduzierte Versionen, die von den Schülern selbst ausgefüllt werden können. Welche Version für seine Klasse die angemessene ist, kann der Lehrer selbst entscheiden, indem er nur die betreffende Seite ausdruckt und vervielfältigt.
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